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Mein Schuh tut gut © Kolpingwerk DV Limburg

 

Schon seit mehr als 45 Jahren engagieren sich die Kolpingfamilien des DV Limburg in Hilfs- und Förderprojekten. „Aktion Brasilien“ war damals das Motto, unter dem sich deutschlandweit Kolpingfamilien engagierten. Als brasilianische Partnerstaaten hat unser DV sich Parana und Minas Gerais ausgewählt. Viele persönliche Kontakte wurden im Laufe der Jahre aufgebaut, so vor einigen Jahren durch den Besuch von fünf jungen Brasilianern in unserem DV. Mehr zu den verschiedene Aktionen im Projektkatalog – wir freuen uns über jede Spende zu diesen engagierten Projekten, die Jugendliche und junge Menschen von der Straße holen und ausbilden! Herzlichen Dank!

Informationen zum Partnerland

Brasilien ist das fünftgrößte Land der Erde mit einer Bevölkerung von ca. 200 Millionen Menschen unterschiedlicher Herkunft und ethnischer Zugehörigkeit. Brasilianer werden meist als „Mischvolk“ wahrgenommen. Die Sklaverei wurde in Brasilien erst 1888 abgeschafft und ist mit ursächlich dafür, dass die afroamerikanische Bevölkerung heute noch den Großteil der Landlosen, Kleinbauern und Ärmsten bildet, die an der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung kaum teilhaben. Es ist bis heute nicht gelungen, eine gerechte Verteilung der Wirtschaftsgüter zu erreichen. In der Folge sind bis heute große Teile der Bevölkerung sozial und wirtschaftlich an den Rand gedrängt und partizipieren kaum vom wirtschaftlichen Wachstum. Weite Teile der Wirtschaft und der Politik sind durch Korruption beeinflusst. In dieser Situation sind gerade die Ärmsten auf unsere Unterstützung angewiesen, wenn sie sich aus dem Teufelskreis von Armut, fehlender Bildung, Arbeitslosigkeit, Drogenkonsum, Prostitution, Unterdrückung, Ausbeutung und Abhängigkeit befreien wollen.

 

Der Fachausschuss Eine Welt des Kolpingwerkes Diözesanverband Limburg arbeitet intensiv mit unseren Partnerländern Brasilien und Rumänien zusammen. Dazu hat der Fachausschuss einen Projektkatalog erstellt. Dieser gibt viele Informationen zur Partnerschaftsarbeit im DV Limburg .

 Informationen zum Partnerland Rumänien

Amtssprache: Rumänisch. Hauptstadt: Bukarest. Staatsform: Republik. Fläche: 238.391 km2. Einwohnerzahl: 20.121.641. Währung: Leu (Ron). Volksgruppen: ca. 89,5% Rumänen, rd. 6,6% Ungarn, etwa 2,5% Roma, ca. 0,3% Ukrainer, rd. 0,3% Deutsche, etwa 0,2% Russen, ca. 0,2% Türken, rd. 0,4% andere. Religionszugehörigkeit: Rumänisch-Orthodoxe ca. 86,7%, Katholiken etwa 5,6% (davon ca. 0,9% griechisch-katholisch und 4,7% römischkatholisch), reformierte Calvinisten etwa 3,2% und viele andere kleine Religionsgemeinschaften. Sprachen: Rumänisch (Amtssprache) ca. 91%, Ungarisch ca. 6,7%, Deutsch ca. 0,3%.

Jüngere Geschichte: Seit 2007 gehört Rumänien zur Europäischen Union. Mit Ende der Ceausescu-Diktatur befand sich die rumänische Wirtschaft und hier insbesondere die Industrie in einem desolaten Zustand. Mit europäischer und internationaler Unterstützung ist es Rumänien in den zurückliegenden Jahren gelungen, seine Wirtschaft wiederzubeleben. Gleichwohl blieb Rumänien mit 54% des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens der EU auch 2014 vor Bulgarien (47%) das zweitärmste Land der EU.

Wirtschaftliche Situation: Rumäniens Wirtschaft ist stark dienstleistungslastig. So trägt der Dienstleistungssektor mit 67,3% zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, dahinter das produzierende Gewerbe (27,3%) und die Landwirtschaft (5,4% – Schätzungen für 2014). Der RON liegt relativ stabil bei rund 4,4 RON/Euro. Die offiziell registrierte Arbeitslosigkeit lag im April 2015 bei 5,12% . Die International Labor Organisation (ILO) spricht von 6,5%. Die Jugendarbeitslosigkeit (15-24jährige) lag 2012 geschätzt bei 22,7%. (Quelle: Auswärtiges Amt

 

Das Kolpingwerk im Diözesanverband Limburg sammelt tragfähige und saubere Kleidung von Kopf bis Fuß, Haushaltswäsche, Lederwaren, Stoffspielsachen und vor allem Schuhe (paarweise gebündelt).
Diese Sammlung findet in Zusammenarbeit mit der verbandseigenen Firma, der Kolping Recycling GmbH Fulda statt. Alle Gewinne der Firma fließen ausschließlich in die Arbeit des Kolpingwerkes.
Im Diözesanverband Limburg wird mit dem Erlös der Straßen- und Depotsammlungen die Jugend- und Familienarbeit des Diözesanverbandes unterstützt

Alle gesammelten Textilien und Schuhe werden in Vertragssortierbetrieben der Kolping Recycling GmbH (zertifizierter Betrieb) fachgerecht nach den unterschiedlichsten Kriterien sortiert und auf Wiederverwendung geprüft.
Besonders gute Qualität wird noch einmal nachsortiert. 43 % des Sammelguts können nochmals getragen werden, ca. 3 % gehen von hier aus in deutsche Second-Hand-Läden, ca. 10 % in den Export in Schwellenländer und ca. 30 % in Entwicklungsländer. Etwa 30 % der Textilien sind nicht mehr tragbar. Sie werden wieder verwertet, z.B. in der Putzlappenherstellung. Etwa 22 % werden nach Sortierung für Strickwaren, Bettfedern und zur Papierherstellung recycelt. Der Rest (ca. 5 %) sind Abfälle, die zumeist der thermischen Verwertung zugeführt werden.

In vielen Kolpingfamilien findet im September eine Sammelaktion statt. An vielen Orten nimmt die Kolpingfamilie auch das ganze Jahr über alte Kleider und Schuhe an. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer örtlichen Kolpingfamilie!

 

Bisher sind ca. 40 Kolping-Kleidercontainer in unserem Diözesanverband aufgestellt. Mit dem  Erlös der Kolping-Kleidercontainer im Bistum Limburg wird die Arbeit in den Kolpingfamilien sowie des Kolpingwerkes Diözesanverband Limburg unterstützt.

Selbstverständlch suchen wir  jederzeit weitere Containerstellplätze in der Diözese Limburg.

Weitere Informationen der Kolping Recycling GmbH über die Containersammlung gibt es auf  http://www.kolping-textilrecycling.de/erfassen-sammeln/containersammlung oder unter info@kolpingwerk-limburg.de

 

Wir nehmen Ihre Briefmarken entgegen (sie müssen nicht vom Papieruntergrund losgelöst sein) und lassen sie bei Briefmarkenauktionen versteigern. Der Erlös geht dann direkt an unsere Eine-Welt-Projekte in Brasilien und Rumänien.

Sie können Briefmarken (auch Alben) ebenfalls gerne direkt bei uns im Diözesanbüro in Frankfurt abgeben. Selbstverständlich nehmen  auch die  Vorsitzenden der Kolpingfamilien bzw. Bezirke bei Gelegenheit von Sitzungen oder Tagungen  die Briefmarken mit zu uns nach Frankfurt.
Herzlichen Dank!

 

Seit mehr als 10 Jahren sammeln die Kolpingfamilien Hochheim und  Rüdesheim "Korken für Kork".
Hierbei geht es darum, Korken (und zwar nur echte Naturkorken) zu sammeln und zu recyceln. Die Aktion "Korken für Kork" liegt eine Assoziation mit dem Werkstoff "Kork" und dem Ortsnamen "Kork" zugrunde. Der Name "Kork" steht in der Region auch als Kurzbezeichnung für die "Diakonie Kork". Vor diesem Hintergrund erschienen Flaschenkorken ein geeignetes Medium zu sein, eine kontinuierliche Verbindung mit der Diakonie Kork herzustellen. Die Idee einer Reycling-Aktion war damit geboren. Für Menschen mit Behinderung konnten durch die Recycling-Aktion feste Arbeitsplätze in der Korkenverarbeitung eingerichtet werden.
"Korken für Kork" ist heute ein erfolgreiches soziales und zugleich ökologisches Projekt. Über 100 m³ wurden inzwischen von den fleißigen Sammlern der KF Hochheim gesammelt und die Helfer der KF Rüdesheim habe es auf über 1 Million Korken bereits gebracht.

Die Flaschenkorken werden bei verschiedenen Kolpingmitglieder abgegeben, und von dort zu einem Zwischenlager gebracht. Von hier werden die Korken nach Kork in der Eifel gebracht. Dort werden sie zu Dämm-Material und Korkplatten verarbeitet, die dann wieder verkauft werden.

Die Kolpingfamilie Hochheim sowie die Kolpingfamilie Rüdesheim unterstützen die Aktion des Epilepsiezentrums Kork und bittet um entsprechende Mithilfe.

Die Sammelstelle in Hochheim: Gärtnerei Mohr, J.-B.-Siegfried-Straße 16, nimmt Ihre Korken gerne in Empfang.

Die Kolpingfamilie Rüdesheim bringt ihre Korken nach Wiesbaden in die Gärtnerei Traute, Klarenthaler Str. 115, 65197 Wiesbaden. Diese Gärtnerei ist offizieller Sammelplatz, dorthin kommt dann ein LKW, um die Korken abzuholen.

 

Zu schade für die Tonne - wir sammeln alte Handys!

Über 95% der alten Handys sind noch funktionstüchtig und für den Müll zu schade. Meist genügt nur der Austausch des Akkus oder eine kleinere Reparatur. Sicher haben auch Sie noch ein nicht mehr genutztes Gerät zuhause in einer Schublade liegen oder alte Ladegeräte. Wir sammeln sie und führen sie der Wiederverwertung zu.
Mit dem Erlös unterstützen wir Projekte in der Einen Welt von Kolping International.

Wer mitmachen möchte, kann sein altes Handy abgeben bei
- uns im Diözesanbüro in Frankfurt, Lange Str. 26
- vielen örtlichen Kolpingfamilien (die es an uns weiterleiten)
- per Post an Kolping Recycling GmbH (Postfach 2025, 36010 Fulda)

Weitere Informationen gibt es unter https://www.kolping.de/projekte-ereignisse/handyaktion/

 

  • Unterstützen Sie unsere sozial- und entwicklungspolitische Arbeit in Brasilien oder Rumänien allgemein oder ein spezielles Projekt dort (für diesen Fall geben Sie bitte die Projektnummer an) und überweisen Sie Ihre Spende auf das entsprechende Konto. Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine vom Finanzamt anerkannte Zuwendungsbestätigung.
  • Mit einer Dauerspende helfen Sie doppelt! Sie ermöglichen einerseits schnelle, unbürokratische Hilfe und unterstützen andererseits die Förderung längerfristiger Projekte!

      Spendenkonto für Brasilien:
      Kolpingwerk in der Diözese Limburg e.V.
      Frankfurter Volksbank eG.
      IBAN: DE89 5019 0000 6000 0196 64
      BIC: FFVBDEFFXXX

      Spendenkonto für Rumänien:
      Kolpingwerk in der Diözese Limburg e.V.
      Frankfurter Volksbank eG.
      IBAN: DE89 5019 0000 6000 0195 67
      BIC: FFVBDEFFXXX

  •  Weitere Projekte des Internationalen Kolpingwerkes in Lateinamerika, Afrika, Asien oder Osteuropa können Sie unter www.kolping.net direkt unterstützen.
  •  Freude teilen: Schenken statt beschenkt zu werden. "Was wünschst du dir?" Eine Frage, die vor feierlichen Anlässen oft gestellt wird und die in den meisten Fällen schwierig zu beantworten ist – denn eigentlich hat man ja alles…. Für diesen Fall haben wir eine Geschenkidee für Sie: Bitten Sie Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten um ein ganz besonderes Geschenk! Zum Beispiel um eine Berufsausbildung für einen jungen Brasilianer oder für eine jugendliche angehende Köchin in Rumänien. Es gibt viele gute Zwecke! Wir senden Ihnen gerne verschiedene Projektvorschläge zu und Sie entscheiden, welches Ihnen davon besonders am Herzen liegt. Vor und nach der Feier bekommen Sie von uns eine Liste aller Spender. Vom Kolpingwerk erhalten alle Spender zusätzlich einen Dank und eine Spendenbescheinigung
  •  Kondolenzspende: Bei einem Trauerfall tut es gut, mitfühlende Menschen um sich zu haben. Um im Sinne des Verstorbenen zu handeln, wünschen sich viele Hinterbliebene statt Blumen und Kränzen Spenden für eine Organisation oder einen guten Zweck. Mit einer allgemeinen Spende unterstützen Sie die Bildungs- und Jugendarbeit des Kolpingwerks, mit der Spende für ein bestimmtes Projekt unterstützen Sie ganz konkret eine Sache, die Ihnen besonders wichtig erscheint. Nach der Trauerfeier erhalten Sie von uns eine Liste aller Spender. Vom Kolpingwerk erhalten alle Spender zusätzlich einen Dank und eine Spendenbescheinigung.


     Spendenkonto Kolpingwerk Limburg:
     Kolpingwerk in der Diözese Limburg e.V.
     Frankfurter Volksbank eG.
     IBAN: DE45 5019 0000 0077 1503 07
     BIC: FFVBDEFFXXX

Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine vom Finanzamt anerkannte Zuwendungsbestätigung.